Folgende Texte und Bilder mit freundlicher Genehmigung der Autoren Ingrid E. Endesfelder und Klaus H. Meier: Puppen - Teddys - Fantasy, Edition Reiher im Dietz Verlag GmbH, ISBN 3-320-01989-9Gradierwerk Bad Kösen
Bad Kösen, von Naumburg aus über das ehemalige Zisterzienserkloster Pforta (erbaut 1137-1140; seit 1543 eines der bedeutendsten Gymnasien) zu erreichen, liegt am Mittellauf der Saale. Es verdankt seinen Ruf als Kurort den 1730 erbohrten Solequellen; das in Europa einmalige Kunstgestänge hebt die Sole auf das 320 m lange Gradierwerk.
Bad Kösen als Kurort ist eng mit dem Namen des in Weimar, Jena und Berlin wirkenden Arztes und Professors Christoph Wilhelm Hufeland (Leibarzt des preußischen Königs) verbunden. Heute erwarten den Kurgast modern und großzügig gestaltete Anlagen. Saale aufwärts auf steilen Muschelkalkfelsen sind die geschichtsträchtige Rudelsburg (1171) und Burg Saaleck (1050) zu erwandern.

 
In Bad Kösen wurde bereits in Sachen Puppen Geschichte geschrieben. Die Ständige Käthe-Kruse-Puppenausstellung des Romanischen Hauses erinnert daran, dass die legendäre große deutsche Puppenkünstlerin von 1912 bis 1950 in Bad Kösen wirkte und ihre Puppenkinder hier das Licht der Welt erblickten. Um der drohenden Enteignung in der DDR zu entgehen, errichtete Käthe Kruse in Donauwörth einen neuen Betrieb.
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